AGB für Webdesign, Webentwicklung, digitale Abläufe und Beratungsleistungen · Stand: Mai 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB") gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der plangenial Unternehmensberatung, Inhaber Maik Marx, Plauener Str. 19, 13055 Berlin (im Folgenden „Auftragnehmer" bzw. „First Networks") und ihren Kunden (im Folgenden „Auftraggeber").
(2) Die AGB gelten in der zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Die Leistungen richten sich vorrangig an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts. Verbrauchergeschäfte sind ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
(2) Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch tatsächlichen Beginn der Leistung zustande. Schriftform im Sinne dieser AGB umfasst auch E-Mail.
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem schriftlichen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Leistungen umfassen typischerweise: Konzeption, Design, Entwicklung, Programmierung, Texte, Inbetriebnahme und Schulung von Webseiten, digitalen Buchungs- und Automatisierungssystemen sowie zugehörige Beratungs- und Wartungsleistungen.
(2) Änderungs- und Ergänzungswünsche, die den ursprünglichen Leistungsumfang erweitern, bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und werden nach Aufwand abgerechnet, sofern keine Pauschale vereinbart wurde.
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer rechtzeitig alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Materialien und Informationen zur Verfügung (Texte, Bilder, Logos, Zugänge etc.).
(2) Der Auftraggeber sichert zu, dass die übergebenen Materialien frei von Rechten Dritter sind und uneingeschränkt für die vereinbarten Zwecke genutzt werden dürfen.
(3) Der Auftraggeber benennt einen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis.
(1) Es gelten die im Angebot ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, werden Webprojekte wie folgt abgerechnet: 40 % bei Auftragserteilung, 40 % bei Designfreigabe, 20 % bei Übergabe / Go-Live.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug werden gesetzliche Verzugszinsen berechnet.
(1) Erstellte Werke (Webseiten, Designs, Programmierungen) gelten als abgenommen, wenn der Auftraggeber keine wesentlichen Mängel innerhalb von 14 Tagen nach schriftlicher Mitteilung der Fertigstellung anzeigt oder das Werk produktiv nutzt.
(2) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
(1) Mit vollständiger Bezahlung des Werklohns überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die zur vereinbarten Nutzung erforderlichen Nutzungsrechte an den erstellten Werken. Die Übertragung erfolgt einfach, zeitlich unbefristet und für das vereinbarte Medium (i. d. R. die im Vertrag genannte Website).
(2) Eine Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte oder eine Weiterveräußerung bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
(3) Bei Verwendung von Stock-Fotografie, Schriften, Plugins oder anderen Drittinhalten gelten ergänzend die jeweiligen Lizenzbedingungen der Anbieter.
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregeln. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
(2) Die Gewährleistung umfasst nicht Mängel, die durch eigene Eingriffe des Auftraggebers oder Dritter, Inhaltspflege ohne Abstimmung, Änderungen am Quellcode oder Betrieb in nicht spezifizierten Umgebungen entstehen.
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn ist im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ausgeschlossen.
(4) Es besteht eine Berufshaftpflichtversicherung bei der Generali Versicherung AG mit europaweitem Geltungsbereich.
(1) Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen des Auftrags bekannt werdenden vertraulichen Informationen zeitlich unbegrenzt vertraulich zu behandeln.
(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, fertiggestellte Arbeiten als Referenz in Portfolios, auf der eigenen Website und in Akquisematerialien zu nennen und visuell darzustellen, sofern keine entgegenstehenden vertraulichen Inhalte betroffen sind. Der Auftraggeber kann dieser Nutzung schriftlich widersprechen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist — soweit gesetzlich zulässig — Berlin.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.